Alaa al-Aswani: Chicago
Roman

Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich

Histologie, die Lehre vom Gewebe, sei, so heisst es einmal in Chicago, dem neuen Roman von Alaa al-Aswani, grundlegend für das Erkennen aller Krankheiten und damit die Möglichkeit ihrer Behandlung. Was läge also näher, als einen Roman, der alle möglichen interkulturellen Verhaltensmuster zeigt, »gesunde« und »kranke«, an einem Institut für Histologie anzusiedeln? Alaa al-Aswani nimmt dasjenige an der Universität Chicago, wo er selbst den Dr. med. dent. erwarb.

Es ist ein buntes Volk, das sich dort trifft: Männer und Frauen, Amerikaner und Ägypter, Studierende und Dozierende. Sie lieben Ägypten und verabscheuen die USA oder umgekehrt, und sie bewältigen unterschiedlich gut den Umgang mit dem Fremden.

Doch der Schatten des ägyptischen Staates folgt ihnen in Form des Geheimdienstapparats. Alle ahnten es schon immer. Gewissheit erhalten sie angesichts eines hohen Besuchs vom Nil.

Wie schon im Jakubijân-Bau gelingt es Alaa al-Aswani auch in Chicago, Privates, Öffentliches und Politisches einfühlsam und spannend zu verknüpfen. Und dies in einer globalisierten Welt nach den Anschlägen vom 11. September 2001.

 

»Ein lesenswerter, spannender und von hintergründigem Witz, berechtigter Wut und mancherlei Trauer geprägter Roman.«

Die Zeit


Mehr Informationen zu Alaa al-Aswani in unserem Autorenverzeichnis.

www.litprom.de

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465 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
sFr. 38.50, € 22.–
ISBN 978 3 85787 388 1



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