Ibrahim al-Koni: Die steinerne
Herrin
Ergänzende Episoden zum Epos der Tuareg
Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich
Es sei da noch etwas liegengeblieben nach der Niederschrift seines zentralen
Romans Die Magier, jenes
»Epos der Tuareg«. So will der Untertitel von Ibrahim al-Konis Die steinerne Herrin verstanden sein. Dieses »Übrige«
publiziert er als »ergänzende Episoden«, eine ironische
Wendung, die schon aus der Romantik bekannt ist.
Denn das Buch ist in sich vollständig. So vollständig, wie
eine Sammlung von Erzählungen sein kann, deren jede um eine Person
kreist. Sie alle sind bekannt aus den Magiern. Sie sind auch bekannt
aus anderen Werken des Autors, als Figuren aus dem reichen Repertoire
der al-konischen Wüste, Figuren, die Aspekte des Wüstenlebens
verkörpern, das für den Autor das Leben an sich ist.
Der Stammesführer, der »den Stab in der Mitte hält«,
erhält ebenso ein Kapitel wie der jungvermählte Hirte oder
Idikrân, der Bote der Missgunst, oder Taffâwut, die den
Fortbestand des Stammes garantiert. Die Dschinnen, die Bewohner des
Unbekannten, treten ebenso in Erscheinung wie der Mufflon, das weise,
alte Tier. Wâw, das verlorene und gesuchte Paradies, hat seine
Rolle ebenso wie das Anhi, das verschwundene Buch mit dem Vermächtnis
der Ahnen, der Leitfaden für die Durchquerung der Wüste –
für das Leben.
Pressestimme
»Erzählungen aus einer fremden und archaischen Welt in einer poetischen, teilweise ironisch gebrochenen, wunderbaren Sprache.«
ekz-Informationsdienst
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239 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 19.90, sFr. 34.90
ISBN 978 3 85787 354 6
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