Guido Bachmann: bedingt entlassen

Guido Bachmanns literarisches Debüt war fulminant: Als 1966 sein Roman Gilgamesch erschien, löste das Buch seiner homoerotischen Passagen wegen einen Skandal aus. »Gleichzeitig war es der Auftakt zu einem Lebenswerk, in dem ein ebenso sprachgewaltiger wie obsessiver Künstler sich existentiell der eigenen Identitat zu vergewissern suchte« (Basler Zeitung). In der Folge publizierte der Schriftsteller, dessen »Werk jeden belohnt, der einmal jenseits des Zauns des Üblichen und Eingeschliffenen verweilen möchte« (Frankfurter Rundschau), weitere Romane, Novellen, Theaterstücke, Hörspiele sowie, zuletzt, unter dem Titel lebenslänglich einen autobiographischen Bericht über seine Jugend (1997).

Zum 60. Geburtstag Guido Bachmanns erscheint ein weiteres Stück Autobiographie. In bedingt entlassen schildert der Autor seine schwierigen und bisweilen abenteuerlichen Versuche, neben seiner schriftstellerischen Arbeit in der sogenannten Arbeitswelt zu bestehen: sei es, in den fünfziger Jahren, als Steward oder Schokoladenkartonkratzbürster oder, in den sechziger und siebziger Jahren, als Markenforscher, Redaktor, Werbetexter, Französischlehrer, Pressechef. Versuche, die allemal einem Gleiten, vielmehr Ausgleiten auf tückischem Parkett gleichkamen.


Pressestimmen

»In den Schilderungen dieser Episoden entfaltet Bachmann sein ganzes erzählerisches Talent.«

Berner Zeitung

»Eine Sammlung der unglaublichsten Anekdoten einer chronisch scheiternden Berufslaufbahn. Bachmann schildert sie mit Sarkasmus und einem wilden Witz.«
St. Galler Tagblatt

»Ein durchwegs gelungener Text.«
Tages-Anzeiger

»Ein begnadeter Vorleser und Selbstdarsteller.«
Basler Zeitung

»Ein ehrliches, nur leicht verschlüsseltes, aber kein sentimentales Bekenntnisbuch.«
Blick


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149 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 17.95, sFr. 32.–

ISBN 978 3 85787 290 7

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