Guido Bachmann: Sommerweide
Roman
Matthias Sichelmann, 25 und unter dem Verdacht stehend, seine Mutter ermordet
zu haben, ist seit knapp einem Jahr Insasse der psychiatrischen Klinik
Sommerweide. Diagnose: schizophrene Psychose, bedingt durch Alkoholmissbrauch.
Im Gespräch mit der Therapeutin entfaltet sich nach und nach die
Geschichte des Sohnes aus wohlhabendem Elternhaus: Mit zwölf von
der Mutter verlassen, vom Vater ins Internat abgeschoben und aus schlechtem
Gewissen mit Geld überschüttet, beginnt der begabte Schüler
zu trinken. Das Studium der Philosophie und Biologie bricht er ab. Im
Zustand der Volltrunkenheit provoziert er schliesslich den Eklat mit der
Mutter, die am nächsten Tag tot aufgefunden wird. Matthias verliert
darüber den Verstand und lebt fortan in seiner eigenen Welt.
Die Berichte über sein Leben in der Phantasiestadt Megalopolis geben
Aufschluss über die Hintergründe der Tat. Ob verrückter
Philosoph, genialer Erfinder von geklonten Schnecken, intriganter Staatspräsident
oder junger Mann auf der Suche nach seinem Gedächtnis – die exzentrischen
Figuren von Megalopolis sind der Spiegel der Realität, der Schlüssel
zu den tatsächlichen Ereignissen.
Erneut erweist sich Guido Bachmann als Erzähler, der mit Verknüpfungen
von Wahn und Wirklichkeit in den Bann zieht.
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269 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 19.90, sFr. 36.–
ISBN 978 3 85787 331 7
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