Ulrich Becher: Vom Unzulänglichen der Wirklichkeit 10 nicht so nette Geschichten
Es sind kleine, fast unmerkliche Verschiebungen in der Optik, die der meisterliche Erzähler Becher anzettelt – und schon verwischen sich die Grenzen zwischen Realität und Einbildung, zwischen Wachen und Traum. Für Momente wird die Unwirklichkeit plausibel, der Leser reibt sich die Augen. Noch in die kleinsten Fugen der Wirklichkeit stösst Becher mit seiner alles umkrempelnden Phantasie vor, entwirft spielerisch Möglichkeiten, schmerzhafte und tröstliche. Und er erzählt mit einer Fabulierkunst, der sich buchstäblich nichts und niemand verschliessen kann, die keinen toten Winkel kennt. Und die auf jeder Seite die Handschrift des grossen Meisters verrät.
Pressestimmen »Becher beschwört Situationen, die das Komische und das Tragische aus der Mitwisserschaft eines engagierten Beobachters zum vordergründig leichtfüssigen, dabei durchaus beispielhaften Erzählstoff gerinnen lassen. Da versteht einer die Menschen aller Schattierung, ihren Kleinmut und ihre plötzliche Grösse – und liebt sie.« Die Weltwoche »Ein buntes, skurriles, heiteres und todernstes Panoptikum aus Gestalten und Situationen.« Süddeutsche Zeitung
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