Blaise Cendrars: Die rote Lilie
Von 1945 bis 1949 publiziert Blaise Cendrars
in Paris vier Bücher, in denen er in Romanform wichtige Stationen
seines intensiven Lebens Revue passieren lässt. Der zweite Band dieses
losen Zyklus, der 1946 erscheint, ist dabei von zentraler Bedeutung: Der
aus der Schweiz stammende Wahlfranzose Cendrars erinnert sich an den Ersten
Weltkrieg, in dem er als Freiwilliger bei der Fremdenlegion gegen Deutschland
kämpfte und 1915 seinen rechten Arm verlor. So gab er diesem Buch
denn auch den Titel La Main coupée, obwohl dieses einschneidende Erlebnis
nur in einer kurzen Vision (im Kapitel »Die rote Lilie«) vorkommt, die
dieser deutschsprachigen Erstausgabe den Titel gibt.
Pressestimme »Es gibt viele Bücher über den Ersten Weltkrieg. Wenige scheinen so nah an der Realität wie Die rote Lilie.« Tages-Anzeiger
ISBN 978 3 85787 327 0 Lenos Pocket 146 398 Seiten, broschiert € 14.50, sFr. 22.– ISBN 978 3 85787 746 9 |
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