Das Leben und Sterben des unwürdigen Dieners Gottes

und mörderischen Vagabunden Paul Irniger

gezeichnet von Pil Crauer

nach den Gerichtsakten und den Erinnerungen der Zeitgenossen

»Der SRG war die Ausstrahlung von Pil Crauers vierteiliger Sendereihe über 'Das Leben und Sterben Paul Irnigers' auf Antrag von Irnigers Heimatgemeinde Niederrohrdorf vom Bezirksgericht Zürich verboten worden. Nun hat der Autor das Medium gewechselt und den Stoff zu einem Buch verarbeitet. … Neben dem vollen Text der Sendereihe in Hochdeutsch und Schweizerdeutsch enthält der Band eine fast hundertseitige Bilddokumentation, eine Darstellung der Hintergründe des Verbots sowie ein Nachwort von Roman Brodmann. Die Geschichte jenes Paul Irniger, der Priester werden wollte, mit zwanzig seinen ersten Mord beging, als Vagabund durch die Schweiz und durchs Elsass zog, in falschen Priestergewändern Messen las und Beichten abnahm, nach einem Kirchenraub einen Polizisten und einen weiteren Verfolger erschoss und schliesslich, noch nicht 26jährig, am 25. August 1939 hingerichtet wurde, ist so literaturträchtig, dass man sich wundert, dass nicht längst ein Schweizer Schriftsteller sich des Themas angenommen hat.«

Die Weltwoche

»Mit seinem sehr sachlichen und fairen Buch gelingt es Pil Crauer, den zerrissenen Menschen Irniger verständlich zu machen und zudem jene verhängnisvollen Mechanismen aufzudecken, die einen Menschen in die Rolle eines Aussenseiters oder gar Verbrechers drängen können.«

Berner Zeitung


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Litprint 44
340 Seiten, broschiert
sFr. 36.–

ISBN 978 3 85787 095 8