Hassan Dawud: Der Gesang des Pinguins
Roman

Aus dem Arabischen von Doris Kilias



Durch den erzwungenen Auszug aus der Altstadt, die vollständig abgerissen wird, verliert eine Kleinfamilie – Vater, Mutter, erwachsener Sohn – den Boden unter den Füssen.

Während der Vater, ein kleiner Händler, keinen Mut für den Neuaufbau aufbringt und immer tiefer ins Schweigen versinkt, löst sich die Mutter immer mehr von der Familie. Am schwierigsten ist die Lage für den Sohn, den Ich-Erzähler. Der kleinwüchsige Aussenseiter verliert durch dem Umzug jede Perspektive. Seine Tage verbringt er mit Warten. Der beziehungs- und kommunikationsgestörte junge Mann ist unfähig, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, und fixiert sich auf die obsessive Beobachtung der Tochter der Nachbarin, der Quelle seiner sexuellen Phantasien.

 

Pressestimme

»Dawud ist hier ein faszinierendes Psychogramm von Aussenseitern gelungen, die durch ihre Weigerung, sich den Problemen des Lebens zu stellen, völlig ins Abseits geraten. … Er versteht es auf bezaubernde Weise, knapp und präzis Szenen und subtile Beobachtungen zu erfassen, aber auch eine oft beklemmende Atmosphäre zu schaffen, von denen der Roman in starkem Masse lebt.«

Der Bund


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200 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 18.90, sFr. 34.–

ISBN 978 3 85787 308 9

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