Karlheinz Deschner: Mörder
machen Geschichte
Aphorismen
»Wie lebendig Karlheinz Deschner bis heute geblieben ist, legt
diese Aphorismen-Sammlung dar, die seinen oppositionellen Geist in tiefen
Nuancen zeigt. Als ›Lesebuch‹ liesse sich der Band bezeichnen,
in dem sich des Autors über Jahrzehnte hin gehegte Gedanken in
provokativ straffer Form zusammenfinden.«
Was Dieter Fringeli vor Jahren in der Frankfurter Rundschau über
Karlheinz Deschners Aphorismenband Nur Lebendiges schwimmt gegen
den Strom (Lenos Pocket 47) schrieb, trifft auch auf die neue Sammlung
Mörder machen Geschichte zu.
Der als »bedeutendster Kirchenkritiker des 20. Jahrhunderts«
angesehene und angefeindete Denker legt hier kompromisslos-scharfsinnig
wiederum funkelnd Geschliffenes vor. Seine Themen sind u.a. die Kunst
(»Kultur ist nur der dünne Firnis auf der Fratze unsrer Barbarei«),
die Politik (»Politik – das Kriminalregister der Menschheit«),
die Geschichte (»Das Geschehene ändern, lehrt die Theologie,
könne selbst Gott nicht. Der Historiker kann es«) und –
natürlich – die Religion: »Je grösser der Dachschaden,
desto schöner der Aufblick zum Himmel.«
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99 Seiten, broschiert
€ 12.50, sFr. 22.–
ISBN 978 3 85787 341 6
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