Dschabra Ibrahim Dschabra: Das vierzigste Zimmer
Roman

Wie die Prinzessin im Märchen, die eines Tages die Tür zum verbotenen vierzigsten Zimmer öffnet, betritt der Ich-Erzähler eines Nachts ein geheimnisvolles Gebäude. Bereits in der Eingangshalle widerfährt ihm Gespenstisches: Sein Spiegelbild gleicht ihm nicht mehr, und, schlimmer noch, er hat seinen Namen vergessen.

Er gerät in einen unbegreiflichen Mechanismus: Eine finster-bizarre Maschinerie treibt ihn über Treppen, durch lange, düstere Gänge und in Räume, die stets in weitere Gänge und Räume münden. Alles ist trügerisch: die Einrichtung, die Personen, die Situationen, die Wahrnehmungen, die Gespräche. Im Verlauf der Nacht zerfällt der Mann in 1001 Personen, und als er sich mit Hilfe seines Ausweises endlich Klarheit über seine Identität verschaffen will, findet er in seiner Brieftasche einen ganzen Stapel von Ausweisen mit verschiedenen Namen und Berufen.

Mit diesem rastlosen und rätselhaften Roman ist dem palästinensischen Autor eine Parabel auf die Einsamkeit und Zerrissenheit des modernen Menschen gelungen.


Die Presse über Das vierzigste Zimmer

»Ein intellektueller Genuss!«

Süddeutsche Zeitung

»Dieses Buch ist spannend. Es ist so kurzweilig wie ein Traum und genauso unheimlich. Und das, was es erzählt, ist ebenso absurd wie von ganz eigener, höherer Wahrheit. Nur wenige Werke dürften dem Geist Kafkas so nahekommen, ohne doch als blosses Plagiat gelten zu müssen.«

Neue Zürcher Zeitung


Mehr Informationen zu Dschabra Ibrahim Dschabra in unserem Autorenverzeichnis.


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1999, 135 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
sFr. 32.– / € 16.95


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