Sandrine Fabbri: Dieses endlose Schweigen

Roman

Aus dem Französischen von Yla M. von Dach


Eines Tages endet plötzlich die Kindheit. Vor einem Körper, der aus dem vierten Stock gefallen ist. Direkt auf den Asphalt. Die Hinterbliebenen, Vater und Tochter, sind fortan auf sich selbst zurückgeworfen. Doch wie leben mit der Lücke, die die Mutter hinterlassen hat? Wie überleben inmitten des Schweigens, der Lügen, die um die Fortgegangene gesponnen werden?
Jahre später, als auch der Vater nicht mehr lebt, sucht die inzwischen erwachsene Tochter nach der Wahrheit über den Selbstmord, der als Unfall ausgegeben wurde. Wer war ihre Mutter, sie, die Genferin aus der Boheme, die einen jugoslawischen Einwanderer geheiratet hatte? Die Tochter beginnt nachzuforschen, taucht in die Tristesse einer Genfer Satellitenstadt ein und stösst dabei auf weitere Tragödien in ihrer Familie.
Sandrine Fabbris Debütroman über ein Kind, das auf brutalste Weise von seiner Mutter verlassen wurde, ist schrecklich und prächtig zugleich. Ob Autofiktion oder Autobiographie, die Autorin überzeugt durch die Kraft ihres atemlosen und poetischen Stils.

Der Roman wurde 2010 mit dem Prix Pittard ausgezeichnet.

 

Pressestimmen

»Brutal und grossartig.«
L’Hebdo

»Sandrine Fabbris erstes Buch ist von einer Wucht, die einem die Luft nimmt. Persönlich, traurig und sehr lesenswert.«

Basler Zeitung

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176 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 22.–, sFr. 29.80
ISBN 978 3 85787 416 1



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