Sumaya Farhat-Naser: Verwurzelt
im Land der Olivenbäume
Eine Palästinenserin im Streit für
den Frieden
Sumaya Farhat-Naser ist als Botschafterin der palästinensischen
Sache und als Zeugin der bitteren Realität in ihrem besetzten Land
längst nicht mehr nur unter Nahostinteressierten bekannt. In ihrer
Lebensgeschichte Thymian und Steine schilderte sie 1995 ihren
emanzipatorischen Weg im Rahmen einer patriarchalen Gesellschaft, ihren
Lernprozess während des Studiums in Deutschland und die Anfänge
ihrer Frauen- und Friedensarbeit nach der Heimkehr in das besetzte Palästina.
Ihr neues Buch Verwurzelt im Land der Olivenbäume ist im
Zeichen eskalierender Gewalt und wachsender Perspektivlosigkeit entstanden.
Es beschreibt die erdrückenden palästinensischen Erfahrungen
im Schatten des sogenannten Friedensprozesses und vermittelt Einblick
in die palästinensische Gesellschaft, ihre politischen und sozialen
Strukturen sowie in die Probleme ihrer Führung. Es berichtet zudem
aus dem Innern der palästinensisch-israelischen Frauen-Friedensarbeit,
dokumentiert anspruchsvolle Dialoge und Konfliktgespräche und analysiert
die gegenseitigen Geschichtsmythen und ihre Wahrnehmung.
Damit ist der Autorin ein einzigartiges Bild der alltäglichen Mühen
um Frieden und Gerechtigkeit gelungen, die kein Medienthema sind, die
aber auf nachhaltige Weise jene Netze knüpfen, auf die eine politische
und soziale Verständigung dereinst angewiesen sein wird.
Die Presse über »Verwurzelt im Land der Olivenbäume«:
»Es ist ein Buch über Leiden und über die gewaltige
Arbeit, nicht beim Erleiden stehen zu bleiben, sondern Selbstbewusstsein,
Widerstand und realistischer Zuversicht zu schaffen. Es ist politische
Dokumentation und politisches Manifest zugleich.« – Freitag
Mehr Informationen zu Sumaya Farhat-Naser in unserem Autorenverzeichnis.
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Hrsg. von Dorothee Wilhelm, Manuela Reimann
und Chudi Bürgi
Taschenbuch:
256 Seiten, broschiert
CHF 15.–, EUR 9.95
Lenos Pocket, Band 88
Hardcover:
280 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
Fr. 36.-/EUR 19.90
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