Franziska Greising: Das Schweinewunder

Roman

Erst weist sie einen heiratswilligen Witwer ab. Dann wehrt sie sich gegen einen groben Kutscher. Und als schliesslich ein Unwetter die sumpfige Gegend heimsucht, sind die Leute nicht mehr davon abzubringen, dass Anna Vögtlin die Schuld daran trifft. Sie muss mit dem Teufel im Bunde stehen.

Anna Vögtlin ist eine vitale und ungebundene Frau; das macht sie ihrer Umgebung verdächtig. Und sie lebt in einer unruhigen Zeit: In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wüten Krieg und Pest, über die Menschen wachen der heruntergekommene Adel und eine mächtige Kirche, die sich längst mit dem Aberglauben verbündet hat, den sie eigentlich bekämpft.
Als vor einem Gottesdienst die Hostie verschwindet, wird Anna des Diebstahls verdächtigt. Der Ort, wo sie diese angeblich fortgeworfen hat, wird von Schweinen entdeckt, und hier geschehen fortan Wunder. Mit knapper Not kann sich Anna in eine Burg retten, aber dort wird ihr der Prozess gemacht.

Ausgehend von historischen Quellen, entwirft Franziska Greising das bewegende Porträt einer Frau, die unschuldig in die Mühlen der Justiz gerät. Und gleichzeitig führt uns dieser Roman in eine längst vergangene Welt, in der uns einiges immer noch bekannt vorkommen will.


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240 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
sFr. 36.–

ISBN 978 3 85787 293 8

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