Walther Kauer: Schwelbrände
Roman aus dem Seeland

Zwei Vorfälle bringen das ruhige Leben des in die Jahre gekommenen Journalisten und Schriftstellers Bertrand Weller in der malerischen Kleinstadt Moosbrugg durcheinander: der Fund einer Leiche im See und zwei Kisten, die Bertrand unerwartet mit der Post erhält. In ihnen findet er, zusammen mit drei Flaschen Kirsch, einen Brief und einen Stapel Wachstuchhefte mit der Lebensgeschichte seines verstorbenen Grossvaters.

Die Durchsicht der handschriftlichen Notizen wird für Bertrand zu einer Reise in die Vergangenheit: Erinnerungen an die mysteriösen Umstände des Todes der Mutter, an die zweifelhaften Machenschaften des Vaters als Gewerkschaftssekretär und vor allem an den geliebten Grossvater werden wieder wach. Der Nachlass des alten Klassenkämpfers ist brisant. Können die Aufzeichnungen zur Klärung der Vorfälle um den Toten im See beitragen?

Das Vermächtnis stellt Bertrand, der geglaubt hatte, mit seiner politischen Vergangenheit abgeschlossen zu haben, vor eine schwere Entscheidung: Ist seine desillusionierte Abkehr von den linken Idealen seiner Jugendzeit gerechtfertigt? Wird er, statt wie damals nur Schwelbrände zu legen, diesmal ein richtiges Feuer entfachen?

 

Pressestimme

»Walther Kauer erzählt – mit vielen Rückblenden eigenwillig und raffiniert komponiert – die Geschichte einer Schweizer Arbeiterfamilie.«

Wolfgang Bortlik, 20 Minuten


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Lenos Pocket 85

272 Seiten, broschiert
€ 9.95, sFr. 19.–
ISBN 978 3 85787 685 1

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