Hanna Mina: Sonne an bewölktem
Tag
Roman aus Syrien
Aus dem Arabischen von Regina Karachouli
Ein junger Mann aus wohlhabender Familie durchstreift tagein, tagaus
die Armenviertel seiner Heimatstadt. Eigentlich sollte der Student sich
auf die Übernahme des väterlichen Imperiums vorbereiten, sein
Interesse gilt jedoch der Musik. In ihr hofft er der beengenden und
konservativen Welt seiner Herkunft zu entfliehen, deren Doppelmoral
und Korruption ihn empört.
Im Basar lernt er einen musikbewanderten Schneider kennen, der ihn aber
statt im Lautespielen im Dolchtanz unterrichtet – einem Tanz der armen
Leute von der Strasse, dem der Ruch des Subversiven anhaftet. Schockiert
versucht seine ausschliesslich Tango tanzende Familie dem skandalösen
Treiben ein Ende zu setzen.
Doch der junge Mann beginnt zum erstenmal den Sinn des Daseins zu erahnen.
Sein Mentor lehrt ihn, was es heisst, zu leben, sich mit ganzer Hingabe
einer Sache zu widmen und Erfüllung zu finden. Als ihm mitten im
Tanz ein betörendes Lächeln und ein Paar rabenschwarzer Augen
erscheinen, wird ihm bewusst, dass er sich zwischen seiner Familie und
einem selbstbestimmten Leben entscheiden muss.
Hanna Mina hat mit Sonne an bewölktem Tag eine Hymne auf das Dasein
geschrieben, die Leserinnen und Leser mit geradezu magischem Sog in
den Tanz des Lebens einbezieht und sie mit einem Lächeln zurücklässt.
Pressestimme
»In einer sowohl vom Realismus geprägten als auch orientalisch-poetischen Sprache schildert der Autor (…) die beginnende Rebellion
eines Sohnes aus reichem Haus, dessen Vater mit den Kolonialherren kollaboriert
und seine Bauern misshandelt.«
ekz-Informationsdienst
Die Übersetzung dieses Titels wurde
ermöglicht durch die Unterstützung der Gesellschaft
zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika
e.V.
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276 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 22.50, sFr. 39.80
ISBN 978 3 85787 337 9
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