Annemarie Schwarzenbach: Das glückliche
Tal
»In Das glückliche Tal führt uns die Autorin
in einen gebirgigen, hoch über dem Kaspischen Meer gelegenen Winkel
Persiens, von Winden durchstrichen, im Angesicht des traumhaft hohen und
fernen Demawend. Hier sucht und findet sie Ruhe vor der Unruhe der Welt
und den Weg zu sich selbst und zu einem wahren Leben. Erinnernd lässt
sie vor uns die ganze Welt des Orients mit ihren Blumengärten und
Ruinenstädten erstehen, die sie, wie kaum eine zweite Europäerin,
durchstreift und begriffen hat. Magisch bezaubert uns ihre Geschichte
in der wundervoll geschliffenen Sprache.«
Berner Zeitung (März 1940)
»Wie süsse, traumhafte Melodien fliessen ihr die klingenden
Namen der Städte und Gärten und Moscheen von den Lippen, so
dass wir sie eins werden fühlen mit dem Bild einer Landschaft, die
zugleich einsame Wildheit und seidenblaue Lieblichkeit sein muss. Mit
einer fast visionären Kraft, mit Worten, die zugleich stark und von
zitternder, beschwörender Sanftmut sind, zieht sie uns in dieses
seltsame Land, das sie in seinen Bann geschlagen hat.«
Die
Weltwoche (Februar 1940)
»Das glückliche Tal ist ein poetischer Klagegesang über die existentielle Einsamkeit und Fragmentierung des modernen Menschen, der sich selbst fremd geworden ist.«
NZZ am Sonntag
»Annemarie Schwarzenbach beschreibt ihre Empfindungen auf einer Reise zum Kaspischen Meer. Sie erzählt vom bedrohlichen Gurgeln des Flusswassers und von den verzweifelten Luftsprüngen der Forellen, dem Staubgeruch der verbrannten Ebene und dem Schlagen des eigenen Herzens.«
Frankfurter Neue Presse
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Lenos Pocket 135
199 Seiten, mit Illustrationen von Eugen Früh, broschiert
€ 9.95, sFr. 17.50
ISBN 978 3 85787 735 3
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