Gerold Späth: Die heile Hölle Roman
Mit der ihm eigenen sprachlichen Präzision deckt Späth den Abgrund unter der Oberfläche eines scheinbar geordneten bürgerlichen Lebens auf, die verborgenen Ängste, die uneingestandenen Wünsche und Begierden. Indem er die Einheit von Ort, Zeit und Person zu wahren versteht, vermag er am Modell dieser Familie die bis ins Tragische gesteigerte Entfremdung in den zwischenmenschlichen Beziehungen sichtbar zu machen.
Pressestimme »Die grässlichen Geschichten sind, so grotesk das sein mag, zugleich von erbarmungsloser Komik. Die akribisch genaue Schilderung der Ereignisse bringt das Lächerliche wie von selbst mit. Das Leiden darunter sitzt tief.« Die Weltwoche
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