Gerold Späth: Unschlecht
Roman
Endlich wieder lieferbar: Späths heissdiskutierter Erstlingsroman.
»Unschlecht ist der Pflegesohn des Rapperswiler Friedensrichters.
Unschlecht wächst natürlich und darum unaufhaltsam heran,
zur Volljährigkeit. Das Mündel wird mündig und bekommt
einen amtlichen Brief. Unschlecht wird ›sehr geehrter Herr Unschlecht‹.
Aus einem Nachtrag zum Brief erfährt er, dass auf der ›Wirklichen
und Redlichen Sankt Gallischen Kantonalbank‹ einiges für
ihn liegt, für ihn, Johann Ferdinand Unschlecht, Alleinerbe. Im
Pass, über den er jetzt auch verfügt, steht unter ›Besondere
Kennzeichen‹: Keine. Unschlecht korrigiert eigenhändig: ›Grosse
Füsse schöne Augen graugrün gesunde Zähne stark
und noch alle. Inselbesitzer der Insel mit Nutzrecht zum Fischen und
allem ausser Kormoranvögel und unter über zwanzig Zentimeter
grossen Egli und anderen Raubfischen. Lange Beine.‹«
Neue
Zürcher Zeitung
»Mit stilistischer Meisterschaft und allen Registern seines sprachgewaltigen
Erzählens hat Gerold Späth in den unzähligen Episoden
seines Romanerstlings Unschlecht einen modernen Schelmenroman geschrieben
und erstmals jene epische Landschaft am Zürichsee entworfen, in
die er in seinen nachfolgenden Büchern immer wieder zurückgekehrt
ist.«
Westdeutscher Rundfunk
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Lenos Pocket 102
626 Seiten, broschiert
€ 19.50, sFr. 29.–
ISBN 978 3 85787 702 5
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