Sakarija Tamer: Frühling in der Asche Dennoch sind nicht alle Menschen in Tamers Erzählungen verzweifelt, nicht alle Situationen, in denen sich seine Figuren befinden, total hoffnungslos. Immer wieder gibt es wenigstens flüchtige Schimmer von Hoffnung, Schönheit und Würde. Der Geschichtenerzähler Tamer führt, unter Einbezug moderner tiefenpsychologischer Tendenzen, eine alte Tradition arabischer Literatur fort: Fast alle seine Geschichten sind Allegorien und haben einen starken Zug ins Märchenhafte – ohne je moralisierend zu sein. Der scheinbare Widerspruch – das Bildhafte, Märchenhafte auf der einen, die harte politische und gesellschaftliche Realität auf der anderen Seite – macht die Spannung und den Reiz dieser aussergewöhnlichen Erzählungen aus. Pressestimme »Ein beeindruckendes Buch, geschrieben in einer symbolisch verschlüsselten Sprache, welche die sozialen und politischen Probleme Syriens nur allzu deutlich durchdringen lässt.« Beobachter
ISBN 978 3 85787 158 0 |
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