Sakarija Tamer: Frühling in der Asche
Syrische Erzählungen
Aus dem Arabischen von Wolfgang Werbeck


Sakarija Tamers Geschichten geben einen eindrücklichen Einblick in Syriens politische und soziale Probleme. Ungerechtigkeit und Unterdrückung sind seine wiederkehrenden Themen. Er schildert die Grausamkeit der Menschen gegenüber ihren Mitmenschen, die Unterdrückung der Armen durch die Reichen, die Repression der Mächtigen gegen die Schwachen. Die arabische Welt, die Tamer uns vorstellt, ist geprägt von Armut, Härte, Tabus, Ungerechtigkeit und Gewalt.

Dennoch sind nicht alle Menschen in Tamers Erzählungen verzweifelt, nicht alle Situationen, in denen sich seine Figuren befinden, total hoffnungslos. Immer wieder gibt es wenigstens flüchtige Schimmer von Hoffnung, Schönheit und Würde.

Der Geschichtenerzähler Tamer führt, unter Einbezug moderner tiefenpsychologischer Tendenzen, eine alte Tradition arabischer Literatur fort: Fast alle seine Geschichten sind Allegorien und haben einen starken Zug ins Märchenhafte – ohne je moralisierend zu sein. Der scheinbare Widerspruch – das Bildhafte, Märchenhafte auf der einen, die harte politische und gesellschaftliche Realität auf der anderen Seite – macht die Spannung und den Reiz dieser aussergewöhnlichen Erzählungen aus.

Pressestimme

»Ein beeindruckendes Buch, geschrieben in einer symbolisch verschlüsselten Sprache, welche die sozialen und politischen Probleme Syriens nur allzu deutlich durchdringen lässt.«

Beobachter


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123 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 13.50, sFr. 24.–

ISBN 978 3 85787 158 0

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