Yvette Z’Graggen: Cornelia
Roman
Aus dem Französischen von Hedi Wyss
Eine Liebesgeschichte und zugleich die Geschichte einer späten
und ungewöhnlichen Emanzipation.
Cornelia, eine 50jährige geschiedene Frau, erwartet nichts mehr vom
Leben. Freudlose Jugend, unerbittlich strenge Eltern, Heirat, ein dem
Ehemann zuliebe aufgegebenes Studium, Hausfrauendasein, zwei Kinder, inzwischen
erwachsen und ihr entfremdet, Scheidung, als der Ehemann sich in eine
viel jüngere Frau verliebt, mühsamer Wiedereinstieg ins Berufsleben
– das sind die Stationen ihres Lebens. Sie hat sich mit ihrer Einsamkeit
und der Eintönigkeit ihres Alltags als Sekretärin in einer Genfer
Garage abgefunden.
Doch zwei Ereignisse brechen in die Leere ihres Daseins ein und erschüttern
sie zutiefst: das Wiedersehen mit ihrer krebskranken Jugendfreundin Francesca
und, auf der Reise zu ihr nach Rom, die Begegnung mit Peter, einem jüngeren
Mann. Mit ihm lernt sie zum erstenmal im Leben die Liebe kennen. Doch
Peter ist verheiratet und denkt nicht daran, seine geordneten Verhältnisse
aufs Spiel zu setzen. Als er sie verlässt, stürzt Cornelia in
eine Krise – die ihr aber die Chance gibt, die Zukunft »vollkommen
neu zu erfinden«.
Die deutsche Erstausgabe (frz. Originaltitel: Cornélia) erschien 1988 unter
dem Titel Zerbrechendes Glas.
Pressestimme
»Die Geschichte der 50jährigen Cornelia bietet eine Fülle
von Identifikationsmöglichkeiten.«
Neue Zürcher Zeitung
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Lenos Pocket 64
259 Seiten, broschiert
€ 9.95, sFr. 19.–
ISBN 978 3 85787 664 6
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