Yvette Z’Graggen: La Punta
Roman

Aus dem Französischen von Markus Hediger

Nach vierzig Jahren Ehe ziehen Vincent und Florence in ein kleines Haus nach Spanien. Nicht ganz freiwillig, denn ihre Wohnung in Genf wird luxusrenoviert, und eine erschwingliche Alternative liess sich nicht finden.

Während Vincent immer trübsinniger wird und sich in die selbstgewählte Isolation zurückzieht, blüht Florence auf. Die neue Umgebung gibt ihr die Lust am Leben zurück, sie lehnt sich auf gegen das Altwerden und Vernünftigsein, gegen die Resignation, der Vincent sich ergibt. Mehr noch: Sie entdeckt einen Teil ihres Selbst wieder, den sie während Jahrzehnten verdrängt hatte: sie, die in ihrer Jugend hatte Schriftstellerin werden wollen und den Schritt trotz ihres erfolgreichen Erstlings nicht gewagt hatte, fängt wieder mit Schreiben an. Und sie verliebt sich in das neue Land, seine Menschen, seine Kultur, seine Landschaft und die zwei Meere, die sich in La Punta de Tarifa vereinigen.

Mit La Punta erweist sich Yvette Z’Graggen einmal mehr als grosse Menschenkennerin und feinfühlige Erzählerin.


Pressestimmen


»Sehr viele Menschen machen sich nur selten die Mühe zuzuhören, wohingegen Yvette Z’Graggens Ohr den Stimmen ihrer Figuren, von denen die meisten eine Hoffnung in sich tragen, mit höchster Aufmerksamkeit folgt.«

Die Wochenzeitung

»Yvette Z’Graggen, diese Seismographin menschlicher Gefühle, hat in ihrem Roman etwas Neues gefunden und gleich hervorragend umgesetzt: eine Sprache dafür, wie eine Frau das Alter bezwingt.«

SonntagsZeitung


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151 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 9.95, sFr. 20.–

ISBN 978 3 85787 282 2

Lenos Pocket 118

151 Seiten, broschiert

€ 14.50, sFr. 18.–

ISBN 978 3 85787 718 6

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