Yvette Z’Graggen: Oktobergras
Roman
Aus dem Französischen von Anny M. Fasold
Yvette Z’Graggens Roman Oktobergras, für den die Autorin
mit dem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet wurde, spielt zur Zeit des Zweiten
Weltkriegs in Genf und handelt von Liebe und Freundschaft, Abhängigkeit
und Selbstfindung.
Die Jurastudentin Françoise, Anfang Zwanzig, selbstbewusst und
zielstrebig, hat seit einem Jahr ein Verhältnis mit dem angehenden
Künstler Serge, einem sensiblen jungen Mann aus gutem Haus, der sich
radikal von seinem Milieu losgesagt hat. Sie liebt ihn nicht, sondern
versucht mit ihm ihre grosse Liebe Daniel zu vergessen. Vergeblich: Als
Daniel überraschend aus Rom zurückkehrt, um sich von seiner
unglücklichen Ehe zu erholen, verliebt sie sich erneut in ihn –
und wird ein zweites Mal verlassen. Für einen Neuanfang mit Serge
aber – was Françoise insgeheim erhofft – ist es zu
spät: Der inzwischen anerkannte Maler hat sich nach Jahren des Leidens
von ihr emanzipiert.
Die deutsche Erstausgabe erschien 1963 unter dem Titel Erwartung und Erfüllung.
Pressestimme
»Der Roman fesselt durch die bewegende Handlung, aber auch durch
Gefühlstiefe, verbunden mit leidenschaftlicher gedanklicher Reflexion.«
Der Bund
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Lenos Pocket 74
247 Seiten, broschiert
€ 9.95, sFr. 19.–
ISBN 978 3 85787 674 5
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